Manifestieren der eigenen Wünsche - wie ich es nun für mich verstanden habe.

Es gibt gerade nichts zu tun...

 

Wie lange höre ich schon diesen Satz, wenn ich in mich hineinhöre!? Zwei Jahre? Ich weiß es nicht genau. Jedes Mal wenn ich diesen Satz in den vergangenen Monaten gehört habe, dachte ich, ok... es gibt also wieder nichts zu tun. Also übe ich mich im Loslassen und Entspannen.

Natürlich gab es in den vergangenen Monaten auch Zeiten in denen ich meine innere Stimme nicht gehört habe und dachte ich müsse jetzt etwas tun. Das waren Zeiten in denen ich spürte, dass ich etwas Neues kreieren und manifestieren durfte. Mir schossen tolle Projekte und Geschäftsideen ein. In diesen tollen und spannenden Projekten habe ich mich jedes Mal voll reinfallen lassen. Ich habe Konzepte geschrieben und Handouts erstellt. Ich war voll und ganz von deren funktionieren oder Laufen überzeugt. Ich konnte förmlich sehen wie meine Ideen angenommen und geliebt bzw. gebucht werden.

 

Doch leider passierte Nichts dergleichen. Nach Wochen der Euphorie, des Glücks, des Fließens kam die Ernüchterung. Ich landete jedes Mal sehr hart auf dem Boden der Realität. Enttäuschung machte sich breit und ich fragte mich, wie kann es sein, dass ich es immer so stark spüre und dann doch nichts entsteht/ passiert!?

Nun, nachdem ich diese Phasen bereits des Öfteren durchlaufen habe, habe ich eine Erklärung und auch Lösung für mich gefunden.

Durch meine Freude beim Erspüren und Erkennen meiner neuen Konzepte bzw. Ideen bin ich jedes Mal vom Fühlen, in den Kopf gerutscht. Ich nahm mit meinem Herzen meine tolle Idee wahr und dann begann mein „innerer Antreiber“ mir zuzuflüstern, dass ich jetzt aktiv werden müsse. Das Projekt zum Leben erwecken, ein Konzept entwickeln, Werbung machen und loslegen zu müssen...

 

Doch heute weiß ich, dass es nicht darum geht im Außen loszulegen! In Aktion zu kommen.

Nein, es geht darum zu manifestieren.

 

Und wie manifestiere ich?

Indem ich mit der neu entstandenen Idee Kontakt aufnehme – und zwar über das Fühlen. Ich fühle in diese neue Idee hinein. Das Wichtigste in diesem wertvollen Moment der „Entstehung“ ist es ruhig zu werden. Ganz ruhig! Und NICHT ins Rennen und TUN zu verfallen. An diesem zarten Punkt der Entstehung geht es einzig und allein darum - zu FÜHLEN.

Also nehme ich von nun an erst einmal Kontakt mit dieser Idee auf. Ich schaue sie mir neutral an. Fühle in mich hinein. Fühlt sich diese neue Idee großartig an? Habe ich Lust dieser Idee Leben zu geben? Ist jetzt der passende Zeitpunkt für diese Idee? Möchte diese Idee umgesetzt werden?

 

Wenn sich alles stimmig und passend anfühlt, dann beginne ich zu kreieren. Ich beginne damit in meiner Vorstellung die Idee auszuschmücken. Wer ist z.B. meine Zielgruppe? Wenn es z.B. Mütter mit kleinen Kindern sind, dann stelle ich mir diese Mütter vor. Ich erfühle sie. Wo stehen sie gerade und was brauchen sie? Ich lade diese Mütter energetisch zu mir ein. Öffne mein Herz für sie. Dann stelle ich mir vor meinem inneren Auge vor, wie diese Mütter mein Angebot nutzen, ich nehme wahr wie sie sich dabei fühlen und -ganz wichtig- wie ich mich dabei fühle. All dem schenke ich Beachtung. Wenn sich etwas noch nicht so fließend und stimmig anfühlt, dann spüre ich dort hinein und schaue mir an, wo es gegebenenfalls noch Klärung braucht. Ich gebe diesem Prozess der Entstehung Zeit. Ich überstürze nichts sondern bleibe in meinem Gefühl.

Wenn sich nach mehrmaligem Prüfen alles stimmig und vom Herzen her schön anfühlt dann beginne ins Außen zu gehen. Vielleicht eine Website mit meinem Angebot oder einen Flyer zu gestalten. Ich bringe meine Idee in die materielle Welt.

 

Nach diesem Schritt, des auf die Welt bringen, lasse ich los! Ich schreibe mit meinem Lieblingsstift, mein Projekt auf einen Zettel und diesen übergebe ich dann in einer feuerfesten Schale dem Feuer. Damit lasse ich bewusst los. Denn ich habe nun bereits alles getan, was dieses Projekt brauchte um ins Leben gleiten zu können und ich weiß tief in meinem Herzen, dass sich dieses Projekt zur passenden Zeit in meinem Leben zeigen bzw. entwickeln wird.

Mein „innerer Antreiber“ mag dieses Verhalten gar nicht und beginnt dann sofort mich mit Fragen und Gedanken zu bombardieren wie: „Wie sollen Dich denn die Leute finden, wenn Du mit Deinem Angebot gar nicht in die Werbung gehst? Du musst doch was tun damit Du auch gefunden wirst.“ Oder: „Schönes Angebot, doch wem nützt es wenn Keiner davon weiß?“

 

Früher haben mich solche Gedanken und Fragen extrem verunsichert. Ich hatte doch gelernt, dass es nur durch Tun zum Erfolg kommen kann. Doch stimmt das? Wer sagt das?

Was ist mit dem Gesetz der Resonanz? Ist es nicht das Gesetz der Resonanz welches uns mit den Personen und Situationen in Kontakt kommen lässt, die genau zu unserer Schwingungsfrequenz passen? Ist es nicht deshalb so wichtig, Dich in Dein neues Projekt hineinzufühlen? Dieses neue tolle Projekt mit jeder Faser Deines Herzens zu fühlen um dann die Menschen automatisch in Dein Feld zu ziehen, für die Dein Angebot gerade genau richtig ist? Funktioniert es nicht genau So?

Was nützt Dir eine tolle Anzeige bzw. Werbung, Machen & Tun, für Dein Projekt wenn Du dadurch Dein Projekt gar nicht mehr fühlst, Dich komplett verloren hast und nur noch rennst und im Kopf bist?

Wer soll Dich dann finden? Finden Dich dann nicht auch nur verkopfte Menschen, die rennen?

 

Wie möchtest Du mit Deinem Kopf (denken, rennen, machen müssen) Menschen anziehen die Dein Projekt wollen? Schafft der Kopf alleine ein Feld der Resonanz? Sind es nur die Gedanken, die unsere Realität erschaffen oder ist es nicht auch unser Herz oder Emotionalkörper der das Resonanzfeld erschafft und uns somit manifestieren lässt?

 

Wie siehst Du das? Was sind Deine Erfahrungen? Wie manifestierst Du?

Kommentar schreiben

Kommentare: 0